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Den meisten Unternehmern ist bewusst, dass sie sich eines Tages aus ihrem Unternehmen zurückziehen werden. Viele beschäftigt der Gedanke schon seit Jahren. Und trotzdem wird das Gespräch darüber, wie es danach weitergeht, immer wieder verschoben. Der Grund ist selten ein fehlender Nachfolger oder ein unfertiger Finanzplan. Es geht um etwas Unauffälligeres: um die Frage, wie Eigentum, Rollen und Entscheidungen innerhalb der Familie geregelt sind.
Femke Storm und Ron Nap, die Gründer von Boardtrust, zeigen, warum es am Zusammenspiel von Menschen, Management und Governance liegt, ob eine Übergabe reibungslos gelingt oder sich über Jahre zieht. Boardtrust begleitet geschäftsführende Mehrheitsgesellschafter und Familienunternehmen bei Nachfolge und Eigentumsübertragung. Das Spektrum reicht von Eigentum und Struktur über die Führung bis hin zur Familiendynamik.
In der Praxis erlebt Boardtrust, dass die Nachfolge selten überraschend kommt, aber fast immer zu spät ernsthaft angegangen wird. Unternehmer wissen, dass sie irgendwann aufhören werden, und tragen den Gedanken oft schon seit Jahren mit sich. Und doch bleiben ausgerechnet die Kernfragen am längsten offen: Wer trifft die Entscheidungen? Wem gehört das Unternehmen? Und welche Rolle übernimmt jedes Familienmitglied?
Wie viel noch ungeregelt ist, zeigt sich meist erst, wenn der Druck steigt. Auslöser können das Alter sein, die Gesundheit oder ein konkreter Anlass wie eine Übernahmeanfrage. Oft stellt sich dann heraus, dass es gar nicht am fehlenden Nachfolger oder am unfertigen Finanzplan hakt. Was fehlt, sind klare Vereinbarungen über Eigentum und Rollen.
ie meisten Konflikte entstehen in der Praxis nicht aus Unwillen, sondern aus mangelnder Klarheit, so die Beobachtung von Boardtrust. In einem Familienunternehmen bilden Familie, Eigentum und Betrieb drei Systeme, die sich ständig überschneiden. Sobald jemand aus einer Rolle heraus Entscheidungen trifft, die eigentlich in eine andere gehören, entsteht das, was Boardtrust „Rollenkonfusion" nennt. Man denke an die Partnerin des Inhabers, die außerhalb ihrer formalen Rolle bei Personalfragen mitredet. An den ehemaligen Geschäftsführer, der nach seinem Rückzug noch immer die Dividendenpolitik bestimmt. Oder an das Familiengrillfest, das unversehens zur Gesellschafterversammlung wird.
Für die Beteiligten fühlt sich das völlig logisch an. Systemisch betrachtet ist es das nicht. Und genau diese Unklarheit rächt sich Jahre später, wenn das Unternehmen tatsächlich übergeben werden soll.
„Governance wird oft mit Bürokratie verwechselt, dabei ist sie das genaue Gegenteil. Klare Strukturen geben einer Familie die Freiheit und die Ruhe, Entscheidungen schneller und mit mehr Zuversicht zu treffen."
– Femke Storm, Mitgründerin von Boardtrust
Laut Boardtrust liegt die Lösung nicht in einem 300-seitigen Regelwerk, sondern in einer praktischen organisatorischen Ordnung. Wer entscheidet was? Welche Vereinbarungen sind schriftlich festgehalten und welche nicht? Und wie wird ein Nachfolger Schritt für Schritt vorbereitet, statt ins kalte Wasser geworfen zu werden? Der Ansatz richtet sich danach, was Unternehmen und Familie brauchen, nicht umgekehrt. Mal ist die familieninterne Nachfolge der naheliegende Weg, mal ein externes Management die bessere Lösung, mal eine Kombination aus beidem.
Diese Struktur ist kein Selbstzweck. Boardtrust bringt es so auf den Punkt: Struktur schafft Freiheit und Ruhe. Wo sie fehlt, bleibt es selten bei einer bloßen Meinungsverschiedenheit in der Familie.
Bei Governance geht es nicht nur um die Familie, sondern auch darum, wer das Unternehmen tatsächlich führt. Viele Familienunternehmen stützen sich lange auf das Wissen und das Netzwerk einer einzigen Person. Das macht sie verwundbar, sobald diese Person ausscheidet. Ein professionelles Managementteam versetzt das Unternehmen in die Lage, eigenständig und ohne diese Abhängigkeit zu wachsen. Voraussetzung sind klare Verantwortlichkeiten und Talente aus der Familie wie von außen.
Das hat auch eine Dimension, die über die Familie hinausreicht. Ein Unternehmen mit professionellem Management und geordneter Governance ist für Investoren, Partner und potenzielle Käufer nachweislich attraktiver. Denn gerade solche Unklarheiten kommen in einem Übernahme- oder Investitionsprozess als Erstes ans Licht.
„Ein professionell aufgestelltes Managementteam macht ein Unternehmen nicht nur stärker für die nächste Generation, sondern auch nachweislich attraktiver für Investoren und Käufer."
– Ron Nap, Mitgründer von Boardtrust
Das Unternehmen auf seine nächste erfolgreiche Phase vorzubereiten, bedeutet in der Praxis häufig, dass die Nachfolge nicht aus der Familie kommt, sondern von außen. Das kann ein externes Geschäftsführungsmitglied sein, das das bestehende (familiäre) Managementteam ergänzt oder in manchen Fällen sogar ersetzt. Oft folgt als nächster Schritt die Einrichtung eines Aufsichtsrats oder Beirats, der Kontrolle und Sparring formalisiert. Auch diesen Executive-Search-Prozess begleitet Boardtrust, von der Suche bis zur Ernennung. Häufig schließt er an eine vorangegangene Beratung und an Assessments an.
Nicht jedes Familienunternehmen mit geordneten Strukturen steuert auf einen Verkauf zu. Für viele Eigentümer bleibt die Übergabe innerhalb der Familie der Ausgangspunkt. Andere ziehen einen externen Schritt in Erwägung, etwa einen Management-Buy-out, einen Buy-in oder den Verkauf an einen strategischen Käufer. Für sie gilt dasselbe Prinzip: Je besser die Dinge intern geregelt sind, desto größer wird der Kreis möglicher Käufer und Investoren.
Genau hier kommen auch Plattformen wie Dealsuite ins Spiel. Dealsuite ist ein Marktnetzwerk, das Käufer, Verkäufer, Private-Equity-Fonds und Berater europaweit direkt miteinander verbindet, statt alles vom zufälligen Netzwerk eines einzelnen Beraters abhängig zu machen. Für ein Familienunternehmen mit geordneten Strukturen heißt das: Sobald die Familie bereit ist, kann sie den Markt selbst sondieren. Sie muss nicht mehr darauf warten, dass zufällig der richtige Käufer vorbeikommt. Auch Boardtrust ist dort aktiv, allerdings nicht, um Käufer oder Investoren zu finden. Es geht darum sicherzustellen, dass Fragen zu Führung, Nachfolge und Governance, die in einem solchen Prozess aufkommen, nicht unbeantwortet bleiben.
„Dealsuite bringt uns direkt mit geschäftsführenden Mehrheitsgesellschaftern und Familienunternehmen in Kontakt, die Fragen zur nächsten erfolgreichen Wachstumsphase haben oder eine Führungs- oder Aufsichtsposition besetzen müssen."
– Ron Nap, Mitgründer von Boardtrust
Letztlich geht es darum, die Kontrolle über die Zukunft zu behalten. Wer Eigentum, Rollen und Nachfolge in ruhigen Zeiten regelt, muss sie nicht dann verhandeln, wenn die Lage angespannt ist. Das Unternehmen bleibt auf Kurs, und der Führungswechsel fügt sich darin ein. Struktur schafft Freiheit, gerade dann, wenn es am meisten darauf ankommt.
Möchten Sie erfahren, wie Boardtrust Sie dabei unterstützen kann, Governance und Nachfolge in Ihrem inhabergeführten Unternehmen oder Familienunternehmen zu regeln? Nehmen Sie Kontakt mit dem Team auf

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